Sei frech und wild und wunderbar!

Sei frech und wild und wunderbar

Ich hatte eine richtig wilde Kindheit! Ich bin mit Madita von Scheunendächern gesprungen, war mit Kalle Blomquist auf Verbrecherjagd, mit Michel durfte ich so einige Holzmännchen schnitzen und wenn Ronja Räubertochter gegen die Borkasippe vom Leder zog, war ich immer live dabei. Besonders gemütlich fand ich es immer in Bullerbü. Um die Weihnachtszeit, wenn am Nordhof Pfefferkuchen gebacken wurden, oder im Sommer wenn sich Lasse, Bosse Inga und ihre Freunde mit einem reich gefüllten Picknickkorb, auf Abenteuerjagd wagten. Ich habe sie geliebt, die Bücher von Astrid Lindgren und freue mich jedes mal darauf, wenn ich meinen Jungs daraus vorlesen kann. Der Frechdachs Michel hat es Ihnen ganz besonders angetan … gottseidank haben wir keine Suppenschüssel im Schrank und auch keine Fahnenstange im Garten, sonst könnte ich bei den zwei Lausern für nichts garantieren…

Ich mochte die wilden Jungs und Mädchen einfach, die sich in jedes Abenteuer gestürzt haben und sich niemals nicht hätten verbiegen lassen, von den Erwachsenen. Seit dieser Zeit habe ich eine ganz besondere Beziehung zu Schweden. Obwohl ich in meinem ganzen Leben noch nicht dort war, fühle ich mich beim Gedanken an das Smaland irgendwie wie zu Hause. Wenn ich etwas gelernt hab von meiner Mama dann, dass ich wunderbar bin genauso wie ich bin, dass man auch als Frau stark sein darf & soll und dass ich mein Leben so leben soll wie ich es für richtig empfinde! Sicherlich gibt es immer mal wieder Leute die meinen das Recht zu haben, sich einmischen zu können. Die glauben sie dürften einem ihre Normen, Regeln und altertümlichen Zwänge aufdiktieren. Ja, es gibt sie – aber diese Menschen werden niemals einen wahren und wirklichen Platz in den Herzen ihrer Mitmenschen und Familie finden. Und wenn Du ganz genau hinschaust, erkennst Du auch, dass diese unzufriedenen, harten und freudlosen Menschen ihr eigenes Leben nie gelebt haben und deshalb umso härter darum kämpfen in ein anderes bestimmend einzugreifen. In den Büchern von Astrid Lindgren durften die Kinder frech und wild und wunderbar sein und ich bin es einfach auch als Erwachsene geblieben – Danke Mama! Wahrscheinlich habe ich aber auch so eine besondere Beziehung zu Schweden, weil in all diesen Büchern gutes Essen ebenso wichtig war wie gute Abenteuer. Wenn also Madita mit ihrer Schwester Lisbeth zu Abbe spazierte, um ihm bei der Produktion von Zuckerkringeln zuzuschauen, dann konnte ich sie riechen und fast sogar schmecken, die herrlich buttrigen, süßen Teilchen.

Es wird Dich also nicht verwundern, dass ich eine besondere Schwäche für schwedische Kochbücher habe. Ich könnte stundenlang darin schmökern und danach schwedisch Auftischen. Ein Rezept möchte ich heute mit Dir teilen. Eines das aus 3 Hauptzutaten besteht und unglaublich simpel ist und trotzdem wahnsinnig lecker. Es ist ein Kartoffel-Sardellen Auflauf der im Ofen knusprig überbacken wird. Egal in welches schwedische Kochbuch Du schaust – „Jansons Versuchung“ ist immer dabei. Falls Du Lust auf ein bisschen Schwedenfeeling hast, findest Du unten das Rezept. Ein Klick und schon bist Du dort.

Lass uns gemeinsam vergnügt kochen!
Herzlichst, Deine Claudia

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