Mürbteigkekse

Mürbteigkekse

Das Kekse backen war bei mir ja lange so eine Sache. Jedes mal Ende November hab ich mich grün und blau geärgert, weil der Mürbteig nie so wollte wie ich. Damit ihr euch das Ärgern spart, hab‘ ich noch einen besonderen Tipp für Euch: Friert die Butter ein (ja ihr habt richtig gehört) und dann nehmt eine einfache Gemüsereibe und reibt die gefrorene Butter auf der groben Seite einfach auf. Danach so schnell wie möglich in den Teig kneten. Ihr werdet sehen – so macht der Mürbteig Spaß!

Zutaten:

  • 600g Mehl (glatt)
  • 220g Staubzucker
  • 2 Packungen Vanillezucker
  • 4 Dotter
  • 400g Butter (sehr kalt)
  • Marillenmarmelade
  • Staubzucker zum Bestreuen
1
Das Mehl auf ein Brett schütten und in der Mitte eine Vertiefung machen. Zucker, Vanillezucker und Dotter in die Vertiefung geben und mit etwas Mehl zu einem dicklichen Brei vermengen. Darauf die Butterstückchen verteilen und mit dem restlichen Mehl rasch zu einem glatten Teig verarbeiten.
2
Den Teig in Frischhaltefolie einschlagen und mindestens 1 Stunde im Kühlschrank rasten lassen.
3
Danach auf einer leicht bemehlten Fläche ausrollen und Kreise ausstechen. Bei 180° ca. 10 – 15 Minuten backen. Nach dem Erkalten zwei Kekse mit Marillen-Marmelade bestreichen und zusammenfügen.
Bei diesem Rezept bleiben 4 Eiklar übrig. Diese lassen sich super verwerten, wenn man gleich im Anschluss die Kokosbusserln bäckt.

Kommentare:

  1. schwupps und weg war das kommentar ohne es fertiggeschrieben zu haben…also nochmal…
    liebe claudia,
    feine tipps, vor allem das einfrieren und reiben der butter muss ich mir merken.
    das feine zuckerschneflockenrieseln am foto ist so schön gelungen!
    ich freu mich, dass dir die heimwehküche spaß macht! denn mir macht sie auch freude und spaß! danke!
    alles liebe euch und weiter einen heiteren und freudigen advent!
    dania

  2. o, da scheinen wir ja ähnlich mürbteigerfahrungen zu haben. falls mich mut und leichtsinn aller widrigkeiten zum trotz packen sollten, werd ichs mit einfrieren probieren — das klingt vernünftig :)
    aus der heimat, nur ein klein wenig östlicher, grüßt ulma

    • Ja Ulma – probier es aus!
      Kürzlich hab ich noch einen anderen Tipp gelesen, den ich noch nicht ausprobiert hab, der aber helfen soll, dass der Teig nicht am Nudelholz klebt:
      Eine saubere Feinstrumpfhose (oder Strumpf) übers Nudelholz spannen … klingt ein wenig schräg, aber wenn’s echt hilft…
      Ich werd ihn demnächst mal ausprobieren und schauen, ob er was taugt :)
      Ich freu mich wenn Du bald wieder mal reinschaust!
      lg Claudia

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