Nervenkekse

„Nervenkekse“

Mit diesen Keksen tust Du Dir wirklich etwas Gutes! Der Clou dabei ist die wertvolle Gewürzmischung (wenn Du darüber mehr erfahren möchtest dann lies am Besten unter „Keks auf Rezept“ nach!). Die Gewürze entfalten ihre positive Wirkung aber nur wenn die Dosierung passt. Zuviel davon bewirkt das Gegenteil. Darum sollten Kinder auch nur 3 Stück und Erwachsene auch nur maximal 10 Stück pro Tag davon essen. Versuch sie mal als Gegenmaßnahme wenn Du plötzlich Heißhunger auf Süßes hast. Vorallem der gute, in den Keksen enthaltene Ceylon Zimt hat nämlich eine Blutzuckerregulierende Wirkung! Das Rezept ist an die Lehre von „Hildegard von Bingen“ -einer Klosterschwester aus dem 11. Jahrhundert- angelehnt.

Zutaten:

  • 500g Dinkelmehl
  • 200g Butter
  • 125g Roh-Rohrzucker
  • 100g gemahlene Mandeln
  • 1 Prise Salz
  • 1,5 EL Gewürzmischung
  • 2 Bioeier
  • 50 ml Milch

Gewürzmischung:

  • 45g Zimtpulver
  • 45g Muskatnusspulver
  • 10g Nelkenpulver
1
Die gemahlenen Gewürze gut vermischen und zur weiteren Lagerung in ein gut verschließbares Schraubglas füllen. Die Menge des Gewürzpulvers reicht für einige Durchgänge. Für den Keksteig werden 1,5 Esslöffel benötigt. Besorg Dir für die genaue Menge am besten genormte Messlöffel. Die bekommst Du ganz leicht im Internet und sie kosten so gut wie nichts, sind aber für das Backen (egal wovon) enorm praktisch. Gerade für diese Kekse zahlen sie sich wirklich aus. Du kannst sie ganz leicht bei Amazon bestellen. Ich habe diese: „Kitchen Craft Colourworks 5er-Set Messlöffel“.
2
Die Butter in kleine Flöckchen schneiden und alle Zutaten zu einem Mürbteig vermengen. Am besten mit dem Handmixer und den Knethacken vorarbeiten und danach alles mit den Händen zügig zu einem Teigklumpen verarbeiten. In Frischhaltefolie einschlagen und mindestens 1 Stunde im Kühlschrank rasten lassen.
3
Danach den Teig dünn ausrollen und Kekse ausstechen. Bei 180° ungefähr 15 Minuten backen. In einem gut schließbaren Behälter lagern.
Achte beim Kauf von Zimt immer darauf, dass Du Ceylon-Zimt kaufst (Etikett lesen!) und nicht den billigen Kassia-Zimt. Letzterer enthält nämlich in höheren Mengen den Wirkstoff Cumarin, der leberschädigend sein soll. Ceylon-Zimt enthält diesen Stoff zwar auch, aber in wesentlich geringeren Mengen. Wenn Du darüber genaueres wissen willst kannst Du bei „Ökotest“ oder „Foodwatch“ nachlesen.

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